Die Eile ist des Menschen Last,
ständig Angst, dass man verpasst,
wofür normal noch sehr viel Zeit,
doch Hektik unser Herz erfreut.

 

Als Kind wünscht man sich jeden Tag,
dass man doch älter werden mag,
denn ist man erstmal 18 Jahr‘,
beginnt das Leben, das ist wahr.

 

Ich kann entscheiden, brauch nicht fragen,
kann alles was ich will jetzt wagen,
doch mit dem Wunsch buch‘ ich die Pflicht,
die Folgen, die bedenk‘ ich nicht.

 

Beruflich will mich profilieren,
von den Ideen profitieren,
doch manche trägt ein grau‘ Gewand,
und schnell gesetzt ist's in den Sand.

 

Egal, es gibt kein großes Wanken,
wozu, frag ich mich, gibt es Banken,
mit 30 und trotz allem Fleiße,
sitz bis zum Hals ich in der Not.

 

Der Schuldenberg wächst stetig an,
was solls, ich bin ein ganzer Mann,
muss schneller, höher, immer weiter,
als unentwegter Money-Streiter.

 

Hab in dem ganzen Stress vergessen,
das einstens ich etwas besessen,
das Gold und Silber aufgewogen,
niemals hat sie mich betrogen.

 

Das war die Ruh' die alles schafft,
denn wahrlich liegt in ihr die Kraft,
viel mehr hätt' ich erschaffen können,
würd öfter ich mir diese gönnen.

 

Drum merket auf ihr lieben Leut,
in dieser stressgeplagten Zeit,
ohne Geduld und Strategie,
geht es in unsrem Leben nie.

 

Copyright Peter Bochanan